Labyrinth im Kopf

Wie soll man etwas verstehen, was man selbst nicht begreift? Es ist so fremd obwohl es schon länger da ist, dieses Gefühl. Man stellt sich immer wieder die gleiche Frage, sie summt im Kopf wie Grillen im Sommer. Man rennt davor weg aber trotzdem kommt man immer wieder zum Anfang zurück. Der Anfang, der alle Probleme erschaffen hat. Andere wissen es, bevor man selbst es weis. Doch sie akzeptieren es, stellen keine Fragen und haben keine Angst davor. Aber wer sagt, das ich es aktzeptiere, mir keine Fragen zu stellen bei denen ich Angst vor der Antwort habe. Es ist wie ein Labyrinth, ein Labyrinth in meinem Kopf. Ich sehe das dieses Labyrinth voller Gefahren ,voller Sackgassen und anderen Fallen ist. Aber ich trete die lange Reise an, um irgendwo inmitten der Ecken und Kanten an denen ich mich verletzten könnte das Ziel zu finden. Denn dort ist der Schlüssel zu meinem Problem versteckt. Jedes Problem hat ein eigenes Labyrinth, wir haben tausende von ihnen im Kopf und tagtäglich finden wir mindestens einen Schlüssel. Der Schlüssel der ganz verstaubt und verrostet am Ziel liegt. Warum er verostet ist? Weil er dort schon zu lange liegt und wartet gefunden zu werden. Aber trotzdem irgendwann finden wir alle unsere Schlüssel und es sind nach einer Zeit so viele, das es einen ganzen Schlüsselbund davon gibt. So viele Probleme haben wir...
 
 
_AngstVergessenZuWerden_

3.4.15 01:13, kommentieren